Grundsätzliches

Gottesdienst gestalten, predigen, taufen und die Abendmahlsfeier leiten – das sind die Aufgaben von Prädikantinnen und Prädikanten. Sie bringen ihre besonderen Lebens­erfahrungen und Kompetenzen in die Kommunikation des Evangeliums in unserer Landeskirche ein. Ihr Engagement bereichert unsere Kirche, sie könnte auf die gegenwärtig ca.130 ehrenamtlich tätigen Männer und Frauen kaum verzichten.

Die Ausbildung erstreckt sich berufsbegleitend über 15 Monate. Sie qualifiziert zur freien Wortverkündigung und zur Leitung von Taufen und Abendmahlsfeiern innerhalb der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck.

Nach der Ausbildung nehmen Prädikantinnen und Prädikanten regelmäßig an Fortbildungsveranstaltungen teil.  Sie werden durch einen Pfarrer oder eine Pfarrerin begleitet, der bzw. die mit ihnen über theologische und gottesdienstliche Fragen im Gespräch ist. Der Dienst endet in der Regel mit dem siebzigsten Lebensjahr.

Die Prädikantenarbeit  wird von unterschiedlichen Institutionen bestimmt und begleitet:

  • Für die Ausbildung und Fortbildung im Predigerseminar ist Studienleiterin Pfarrerin Irmhild Heinicke (irmhild.heinicke@ekkw. de) verantwortlich.
  • Die Beauftragte des Bischofs für den Prädikantendienst ist Dekanin i. R. Ariane Vermeil (ariane.vermeil@gmail.com). Sie ist Ihre Ansprechpartnerin für alle Fragen des Dienstes.
  • Ein Prädikantenbeirat berät das Landeskirchenamt in allen Fragen, die mit dem Dienst der Prädikanten zusammenhängen. Den Vorsitz hat Schwester Helga Raband (amende-raband@t-online.de).

Weitere Informationen finden Sie im Kirchengesetz über den Dienst der Prädikanten und in der Ausbildungsrichtlinie.